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Schnitzel im Selbstversuch

Sind die verpackten Bio-Schnitzel von EDEKA besser als die Gut&Günstig-Karbonaden? 
Ja, das Foto ist unscharf - Ist noch kein Pfeffer drauf
Im Kilopreis unterscheiden sie sich erheblich, da die Bio-Schnitzel mit 10,99 € doppelt so teuer sind wie die in der Kühlung gleich daneben liegenden Gut&Günstig-Karbonaden für 5,70 €. Die Herkunft beider Packungen kann man zunächst nur bis zum Fleischzerlegebetrieb von EDEKA einmal nach Mecklenburg-Vorpommern beim Bio und nach Schleswig-Holstein beim G&G nachverfolgen. Beide Zerlege- und Verpackungsbetriebe liefern an das Fleischwerk EDEKA Nord in Lüttow-Valluhn. 
Auf der Homepage von EDEKA Gutfleisch kann man über die Chargennummer (Beim Bio 120315) eine Liste der zuliefernden Höfe bekommen. Die Chargennummer 121165 der G&G-Karbonade wird nicht erkannt. 
Wenn man sich Kurzvorstellung der möglichen Lieferbetriebe für diese Charge ansieht, so fällt schnell auf, dass es sich um Großbetriebe mit ca. 1000 bis 1.500 Schweinen, gehalten auf Spaltenböden handelt. Man möge mich für naiv halten, aber bei Bio habe ich die durchaus nicht nur kindliche Vorstellung von der dicken Sau in der Suhle mit ihren umherspringenden Ferkelchen.
Nun zum Test: Aussehen von beiden Sorten - gleich. Bratverhalten in der Pfanne - gleich. Konsistenz nach dem Braten - gleich. Geschmack - gleich.
Oben die Bio-Schnitzel, unten die G&G-Karbonade

Oben Bio, unten G&G

Das Bio ist nach rechts gerutscht, weil die Pfanne oben nicht mehr ganz auf die Herdplatte passt und es dort nicht ganz so heiß ist.
 Fazit: Die hochpreisigen Bio-Schnitzel sind ihr Geld nicht wert und es ist noch nicht einmal zu erklären, warum EDEKA Gutfleisch dieses Fleisch Bio nennen darf.
Es gab übrigens Kartoffeln, frischen Blumenkohl und Erbsen mit Möhren dazu. Und es war schweinelecker!

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