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Es werden Posts vom August, 2012 angezeigt.

Verlaufen...

... haben sich die Schwanenjungen vom Dorfteich. Schon heute morgen waren sie allein mitten auf der Dorfstraße unterwegs auf der Suche nach Futter.
Und standen plötzlich in unserem Garten. Gemächlich machten sie sich mit unserer Hilfe dann durch das Gartentor auf den Weg zu den Nachbarn, die keinen Zaun zu den anschließenden Feldern haben. Vor dort aus durch den Stacheldrahtzaun auf die kleine Weide und dann hoffentlich weiter zurück zu ihrem Teich. Immer der Anführer vorweg, die beiden anderen brav auf ihren Riesenpatschefüßen hinterher.







Arm und Reich in Flensburg

Selten kann man die Trennung zwischen Arm und Reich so scharf erkennen wie an der Flensburger Förde.




Auf der östlichen Seite der alles beherrschende Protzbau mit Wohnungen mit Kosten jenseits der Schmerzgrenze eines
schwäbischen Häuslebauers, mit eigenem Bootsanleger und einer Schönheitsklinik in nächster Nähe. Fährt man mit dem Bötchen hinaus kommt man irgendwann zum feinen Strand der Solitüde und nach Glücksburg mit seinem Schloss.




Auf der westlichen Seite die Werften, schwer arbeitenden Touristen-Barkassen und die größtenteils ehrenamtlich tätigen Fördervereine wie für das Dampfschiff Alexandra und die Museumswerft. Hinter der Museumswerft liegt direkt die Neustadt, eine Mischung von Berlin-Kreuzberg mit dänischer zollfreier Biertankstelle. 

Besuch gestern in der Museumswerft für einen Euro pro Person










Schiffsverkehr

"Ich will mehr Schiffsverkehr!"
Diesen Titel von Herbert Grönemeyer habe ich seit heute Vormittag als Ohrwurm im Kopf...

Hier kommen Schiffe in alle Größen und Variationen

Im Hamburger Hafen













An der Elbe




Von der Rendsburger Hochbrücke aus - Container-Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal



Wo ist denn mein Kind?

Heute war Vereidigung der neuen Truppmänner der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises. 

Das ist immer ein großes Ereignis. Und wenn das eigene Kind mit vereidigt wird, dann ist es bei uns selbstverständlich, dass wir auch dabei sind. In unserem Landkreis sind die Freiwilligen Feuerwehren wichtig, weil es außer der Bahnfeuerwehr am Rangierbahnhof Maschen, keine beruflichen Feuerwehren im Landkreis gibt.

212 junge Erwachsene waren es heute. Mehr Mädchen als zur Zeit unseres Großen, aber immer noch zu wenige. Und obwohl immer mehr Mädchen auch in den Jugendfeuerwehren mitmachen, so haben sie anscheinend anderes im Sinn, wenn es zur Ausbildung und den Einsätzen geht. 








Bis auf den kurzen heftigen Regenguss bevor der Marsch vom Festzelt zur Vereidigung begann, und ein paar Tropfen beim Marsch zurück, sind wir heute trocken geblieben.













Kurvendynamik und Hitze

Meinen Fotostützpunkt für die Vattenfall Cyclassics hatte ich in diesem Jahr auf der neuen Brücke über die A1 aufgeschlagen. 

Erträglich war es nur, weil die Mädels von der Glüsinger Feuerwehr einen tragbaren "Gemeinen Gartenzeltling" dabei hatten, der oben auf der Brücke in der prallen Sonne etwas Schatten spendete.

Anders als in den letzten Jahren fanden sich auf der großen Schleife durch den Landkreis bei den Jedermännern hauptsächlich Gruppen von Betriebssportgemeinschaften, weniger die Einzelfahrer. 

Die Gruppen fuhren auch enger zusammen, der Besenwagen kam erst 15 Minuten nach dem letzten Radfahrer und scheuchte nicht wie in den letzten Jahren ein paar Verzweifelte vor sich her. Wer nämlich vom Besenwagen eingeholt wird, muss aufgeben.
Ich hatte mir extra einen Platz ausgesucht, von dem ich dachte, dass die Fahrer hier langsam fahren müssten. Da hatte ich mich allerdings gründlich geirrt. So schnell wie die meisten Fahrer (besonders am Ende die Profis) in Schräglage um di…

Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Nur durch Zufall haben wir vor ein paar Tagen mitbekommen, dass unsere schönen neue Umgehungsstraße nicht erst im September, sondern bereits vor den Vattenfall Cyclassics eröffnet werden sollte.
 Und so warf das große Ereignis schon heute morgen mit Aufbau eines Zeltes, eine Rednerpultes und dekorativen Blumentöpfen seine Schatten voraus. 









Und obwohl nicht offiziell eingeladen fanden sich doch etliche "normale" Steuerzahler ein, um sich die mehr oder weniger langen Reden anzuhören, ein bisschen zu applaudieren, beim Durchschneiden des Bandes zuzusehen und ganz viel zu applaudieren. 

Die guten Nachrichten waren, dass rund um die neue Brücke mehrere Hektar an Wald aufgeforstet werden sollen, sowie eine Allee mit Eichen angelegt wird. Und die Kosten sind, obwohl es sich um das kostenintensivste Straßenbauprojekt im Landkreis handelt, bei den veranschlagten 7,6 Millionen Euro geblieben, die Bauzeit war kürzer als geplant und die Freigabe der Straße und Brücke erfolgte etwa 6 Wochen…