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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Kleiner Teigling

Was an den neumodischen Billig-Backshops in den Fußgängerzonen stört, ist die höchste Kunst der Hausfrau am Sonntagmorgen:
Gefrorene Brötchen auftauen und backen.

Wir kaufen jetzt seit einiger Zeit die Croissants von Bofrost für unser sonntägliches Frühstück. Unser Bofrost-Mann hat die für uns schon immer fest eingeplant. Die erste Frage an der Tür ist immer "Eine Packung oder zwei?"

Und der Geruch von frischem Backwerk hängt bis zum Mittagessen in der Küche.

Adel verpflichtet

Die ordinäre Hauskatze, auch als "Europäisch Kurzhaar" bezeichnet, benimmt sich ja gern mal wie eine Rolle Stacheldraht, wenn ihr irgendetwas nicht passt.


Ganz anders die adligen Rassekatzen heute bei der Katzenshow. Egal ob der Conferencier mit seinem zu lauten Mikro zum Wettbewerb ruft oder sie frisch gebürstet und gepudert auf dem Laufsteg präsentiert werden, die Damen und Herren des Norddeutschen Katzenadels lassen es mit Nonchalance über sich ergehen.
Nur wenn ein Paparazzi sie ablichten will, werden sie mitunter ein bisschen zickig wie das englische Königshaus. Die hübscheste, eine Heilige Birma von Christiane und Frank Lehmkemper hat fast 20 Fotos verzappelt. Hier kommen die besten



Völlig unterschiedlich präsentierten sich die Katzen vom Schaaletal. Hannibal, der Kater gab keine Audienz, während Cherie fast schon Spaß am Fotografieren hatte.













Der Türken-Turban

... ist kein Migranten-Bashing, sondern ein angeblich sehr schmackhafter Kürbis. 


Türken-Turban, auch Bischofsmütze genannt, Hokkaido-Kürbis, Spaghetti-Kürbis und der in unseren eigenen Gärten wachsende einfache Kürbis werden vom Hof Bartels direkt verkauft. Zur Zierde, zum Einlegen oder zum Kochen eignen sich die verschiedenen Sorten.


Dazu gibt es auch bemalte Zierkürbisse und sogar ein Gestaltungsset um dem Halloween-Kürbis den letzten Schliff zu geben








Wurzeln und Urgestein

Schon im März hatte ich über unser Dorf und seinen Markt geschrieben. Jetzt kehrt der Markt, 30 Jahre nach seiner Gründung auf seinen alten Platz zurück. Zurück zu den Wurzeln, zu den Anfängen der dörflichen Versorgung, vor der Schwemme von spanischen Erdbeeren und holländischen Tomaten.
Nach diversen Umzügen ist dies der Platz, auf den die verbliebenen Händler zurückkehren wollten. 


Doch was Anfang der 80er Jahre einmal mit 30 Ständen begann, ist heute ein kleiner geschrumpfter Trupp. Brot, Fisch, Honig, Eier und Gemüse, mehr kann man derzeit auf dem Markt noch nicht bekommen. Von Anfang an dabei ist "Urgestein" Jürgen Weselmann aus Ochsenwerder mit seinem frischen Gemüse der Jahreszeit und seinen vorgezogenen Blumen im Frühjahr. 
Natürlich muss jeder Gemüsehändler heute auch zukaufen, die Kunden sind vom immer "tagesfrischen" Angebot ihres Supermarktes verwöhnt. Aber man schmeckt die Frische der Ware, die nur kurz mal über die Elbe gekommen ist und nicht durch halb …

Kreuzfahrt mit Käpt´n Kuddl

Aussichtslose Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Aussichtslos war es heute, den Weg nach Hamburg ins Büro anzutreten. Baustelle auf der A1, Baustelle auf der A7 und seit neuestem auch eine Baustelle auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, der A253. Diese macht sich mit einer neuen Teerdecke hübsch für die Bundesgartenschau im nächsten Jahr. Um den kilometerlangen Staus innerhalb des Horster Dreiecks und in Harburg zu entgehen, habe ich den etwas weiteren Weg mit der Fähre und durch die Vier- und Marschlande genommen.

Und statt Abgasen und genervten anderen Autofahrern habe ich die frische Luft und die Entspannung auf meiner Minikreuzfahrt mit Käpt´n Kuddl genossen.

Mohrolympiade 2. Teil

Nicht nass von oben, sondern von allen Seiten wurden heute die Teilnehmer der Mohrolympiade. Denn heute konnten wir endlich den zweiten Teil der ins Wasser gefallenen Mohrolympischen Spiele absolvieren. Zwar fehlten heute ein paar Mannschaften, der Rest hatte dennoch viel Spaß.
Los ging es mit Negerkusswerfen anstatt der gefährlichen Gummistiefel und der Fortsetzung der abgebrochenen Partie Flunkyball. Die Regeln werde ich wohl nie verstehen, aber wenn ein Werfer die Wasserflasche in der Mitte umwirft, muss auf jeden Fall getrunken werden. Und irgendwie wird die Flasche bis zum Ende des Spiels ziemlich oft umgeworfen.

Einfacher zu verstehen ist da schon das Kanurennen - Einmal um die Mittelinsel unseres Dorfteiches ohne umzukippen. Das gelang den meisten aber nicht allen Mannschaften



Richtig nass wurde es dann für alle Mitstreiter im Schweinetrogrennen. Für alle? Nicht für Boris, der zur Erheiterung der umstehenden Zuschauer plötzlich im Neoprenanzug dastand.








Bei der Siegerehrung bekamen …

Keine Post

... gibt es in Hittfeld seit gestern Mittag. Um 12:00 Uhr schloss der Papier- und Spielwarenladen in unserem EDEKA-Center seinen Posttresen. Und so ist das Verwaltungszentrum der Gemeinde Seevetal ohne Post oder Postagentur. Und natürlich hatten es nicht alle mitbekommen und waren überrascht von der recht plötzlichen Schließung. 

Nun sucht der gelbe Riese dringendst ein paar gelbe Zwerge, die zu Knebelbedingungen die Arbeit des einstigen Staatsbetriebes übernehmen wollen. Schlimm wird es für die Senioren in unserem Ort und auch in den 3 weiteren Filialen vom gleichen Betreiber, da in den Postagenturen nicht nur Briefe und Päckchen abgegeben wurden, sondern sich viele Postbankkunden auch mit Bargeld versorgten. Auf dem Papier sind sämtliche betroffenen Gemeinden gut mit einer Postfiliale versorgt, im wirklichen Leben ist die nächste Postagentur in Seevetal jedoch mindestens 5 Kilometer entfernt und nur mit dem Pkw zu erreichen.













Schöne neue globale und kundenorientierte Welt....