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Es werden Posts vom Februar, 2013 angezeigt.

Ich durfte nie Prinzessin sein.....

... oder Liebeskummer und Zahnlücken.

Im Frühjahr 1965 war ich 8 Jahre alt und meine Mutter hatte sich von der Schulärztin breitschlagen lassen, mich an der Nordsee aufpäppeln zu lassen. Beim Einschulungstest im Jahr zuvor hatte ich die zweitbeste Punktzahl erreicht und die Schulärztin untersuchte der Einfachheit halber nur die Kinder, die mehr als 100 Punkte erreicht hatten. Nach sorgfältigem Wiegen und Messen hielt sie meiner Mutter eine Riesenstandpauke. Ich war zu klein und zu leicht und mmit allergrößter Wahrscheinlichkeit ließ mich meine Mutter hungern. Nachdem meine Mutter sich bei der Schulärztin über dieses Kind, das niiieee aß, ausgeheult hatte, gabe es ein paar Ratschläge, die nicht funktionierten und die Empfehlung zur Kinderverschickung. Heute nennt man es Kinderkur und die Mütter dürfen meist mitfahren. Früher verfrachtete man selbst kleinere heimwehkranke Kinder allein in die "Fremde". Für mich ging es nach Norderney ins Kinderheim Schifflein Sausewind. (Ich ha…

Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Valentinstag

Die netteste Art zu sagen "Ich will mehr von Dir!"
Lag heute morgen an meinem PC.

Schnitzelei am Straßenrand

Seit Neuestem gibt es auf dem Weg zwischen Winsen und Stelle eine Attraktion, wegen der wohl schon einige Autofahrer in die buchstäblichen "Eisen gelatscht" sind, wie der aufgewühlte Seitenstreifen beweist. 






Aus einem toten Baum hat hier ein Künstler einen Hingucker geschnitzt, der zusammen mit einem simplen Firmenschild auf Sitz einer Malerfirma hinweist. 


Lebensecht gucken die Eulen aus ihren Astlöchern und ein Einhörnchen putzt sich. Über allen kreist ein großer Adler. 










Am besten gelungen ist allerdings der "Rübezahl", der scheinbar aus dem Baumstamm heraus selbst den Weg freigeschnitzt hat und auf den Fahrradweg treten will.


Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen