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Hinter den Kulissen

Wenn für ein (ausverkauftes) Konzert des Hamburger Projektes Young ClassX 250 Jugendliche einen ganzen langen Tag üben wollen, dann braucht es ein Menge Helfer, die Hunger und Durst stillen und für kleine Wehwehchen zuständig sind. Katja und ihre festangestellten Projektmitarbeiter haben Mithelfer gesucht. Und ich war so verrückt mich zu melden....
Ja, es gab auch in meiner Größe ein rotes Shirt

Geübt wurde in der  Goethe-Schule Harburg.
Heute morgen um halb zehn ging es los mit dem Empfang der Schüler und ihrer Chorleiter. Jeder Truppe wurde ein Raum zugewiesen um die Rucksäcke, Handtaschen und Jacken aufzubewahren. "Bitte die Handys und Wertsachen  an die Lehrer aushändigen!" Ja, klar - wovon träumt Ihr? Ein Teenager gibt sein Smartphone an niemanden...


Dann wurden alle Schüler in den Musikraum geschickt (gesperrt*), Türen zu und fertigmachen zum Einsingen. Zeit für die Helfer einen Kaffee zu trinken und dann das Catering für die erste Pause aufzubauen. Obst, Kekse und - gaaaanz wichtig! - Getränke.
Danach ging es in der Mensa zum Vorbereiten des Mittagessens. Nach dem großen Ansturm und der "Fütterung der Raubtiere" musste die Mensa auch wieder aufgeräumt und das Geschirr verstaut werden.

Kurze Ruhe vor dem Sturm

Auch die Schulsanitäter bekamen Arbeit mit einem aufgeschrammten Knie und einem aus dem Ruder gelaufenen Kreislauf. Noch einmal Pause, noch einmal Kaffee kochen. Und dann war der Tag vorbei. Ich habe "Schädel" und ich habe "Füße", aber morgen bin ich bei den Kleinen noch einmal dabei.
Der Chef ruft zur letzten Runde

Fünf Minuten ausruhen und zuhören

Tschüß, kommt gut nach Hause


Wer übrigens die Kinder der Young ClassX erleben möchte, kann sie am 1. Juni 2013 auch bei der Internationalen Gartenschau singen hören und sehen 

* Der Mann meint, dass "eingesperrt" ganz schön hart klingt. War aber eher gemeint wie das Konklave zur Papstwahl. Und so hat es sich auch gezeigt nach den zwei Übungstagen.... Das konzentrierte Üben auch über einen längeren Zeitraum bringt mehr, als wenn sich die Schüler nur einmal in der Woche für eine Stunde treffen würden.

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