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Posts

Es werden Posts vom Juni, 2014 angezeigt.

Unbezahlbar

Ich bin unbezahlbar.
Wir sind unbezahlbar.
Und wir sind viele.
Viele freiwillige Helfer, ohne die Schulprojekte, Vereine oder Gemeinden nicht funktionieren würden.
Ob Wahlbüros besetzt werden müssen, Brötchen für Schüler geschmiert werden oder sogar ein Haus gelöscht werden muss - immer gibt es Menschen, die ihre Freizeit hergeben um anderen zu helfen.
Gestern und heute waren es die Chorleiter von verschiedenen Hamburger Schulen,
ein paar Schüler-Sanitäter der Johanniter und ein Trupp "Rothemden",
die insgesamt fast 500 Schüler der YoungClassX betreuten. Das Probewochenende ist die letzte Zusammenkunft vor dem großen Jahreskonzert in der Laeiszhalle. Berichte vom letzten Jahr gibt es hier und hier. Dazu noch ein paar Impressionen von diesem Wochenende.

Ich hab' noch eine Kiste in Berlin.

Im nächsten Monat sind meine Eltern 61 Jahre verheiratet. Geheiratet haben sie in den Wirren nach dem 17. Juni 1953 und in den Monaten davor hatte mein Vater seinen Ausbildungsplatz als Lokomotivschlosser bei der Reichsbahn verloren, weil er nicht nach Ost-Berlin ziehen wollte. Wie man heute weiß, war der Aufstand des 17. Juni der traurige Höhepunkt einer länger schwelenden Unzufriedenheit und Auflehnung gegen die DDR-Regierung. Mein Vater wurde dann Busfahrer bei der Berliner Verkehrsgesellschaft, der BVG und blieb es bis 1959.*
In dieser Zeit wurde ich geboren und meine Eltern bekamen von der BVG eine kleine Anderthalb-Zimmer-Wohnung in der Winfriedstraße in Berlin-Zehlendorf zugewiesen und wohnten dort bis zu unserem Umzug nach Niedersachsen.

Damals stand der Gebäudekomplex noch rund um das Busdepot der BVG, mit einer kleinen Grünanlage und Platz zum Spielen für die Kinder.

Statt des Busdepots steht auf dem Gelände seit 2007 eine Seniorenwohnanlage der Rosenhof-Kette. Aber die Häuser…

Singende Vorspeisen in der Baustelle

Bei unserem letzten Mädelstreff wollten wir eigentlich ganz schick Eis essen gehen, draußen im Garten der Eisdiele sitzen und die Sonne genießen.
Leider machte uns die Sonne einen Strich durch die Rechnung, indem sie gar nicht erst erschien zu unserer Verabredung. Also setzten wir uns in Christoffer's Singin Tapas und genossen den Abend drinnen mit Tapas und Musik. Das Lokal kannte ich bislang noch nicht, auch wenn es schon neun Jahre lang existiert. Wenn ich ins Büro fahre, komme ich jedesmal dran vorbei. Aber am Bahnhof Wandsbek-Gartenstadt mit Ampel, zum Bus hastenden Fußgängern und kreuzenden Radfahrern Montags morgens muss man sich auf den Verkehr konzentrieren. Und dann ist da schon eine gefühlte Ewigkeit diese Baustelle, die mit Bauzaun und Containern fast die Sicht auf das Restaurant verstellt.

Im Laden sieht es aus wie in einem 3D Poesiealbum mit witzigen Schränken, einer Theke aus San Miguel-Kisten und einer winzigen Küche, in der die leckeren Tapas am Fließband gefertigt…

WM 2014

Ein neuer Fahnenmast,
eine neue Flagge und die WM kann kommen. Wie auch schon 2012 zur EM wird es hier ein kleines Schwarz-Rot-Golden-freies Refugium für Fußballhasser geben.