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Es werden Posts vom Oktober, 2014 angezeigt.

Der alte Mann und das Haar

Unser Kater war schon immer sehr nachlässig in der Haarpflege. Jetzt als alter Mann von 17 Jahren mit Arthrose hat er die Fellpflege ganz aufgegeben. Und so hatten wir heute einen Termin beim Tierarzt um das verfilzte Fell scheren zu lassen. Die Tierarzthelferin, die unsere Katzen schon seit 30 Jahren mit versorgt, ist darin geübt und hat innerhalb einer Viertelstunde die dicksten Filzplacken entfernen können. Unser Otto fügte sich fatalistisch in sein Schicksal. Zu Hause gab es dann eine extragroße Portion frisches Rinderherz. Und wie es bei so einem alten Kater mit Demenz ist, hat er schon in kürzester Zeit vergessen, was wir ihm "angetan" haben. Wahrscheinlich wundert er sich alle paar Stunden wieder, warum ihm so kalt am Hintern ist.








Jubiläum ohne Silberkranz

Dieses Jahr scheint das Jahr der Jubiläen und Gedenktage zu sein. Silberhochzeit, zwei Jubiläen in der Firma, 25 Jahre Fall der innerdeutschen Grenze und die Erfindung des "Schlado", des Sche... langen Donnerstag im Einzelhandel in den alten Bundesländern.
Und dazu heute noch ein Firmenjubiläum in unserem Gewerbegebiet, das der Besitzer mit seinen Kunden feiern wollte.

Das Kaufparadies hat sich vom Verwerter angestaubter Restposten zu einem wichtigen Versorger für die Hittfelder und andere Dörfer rundherum entwickelt, trotz Aldi, Penny oder anderen Nahversorgern. Vor 25 Jahren begann es mit 3 Tagen Öffnungszeit von Donnerstag bis Sonnabends. Wahrscheinlich hätte ich mich nicht dafür interessiert, wenn ich nicht schon total gelangweilt von meinem damaligen Schwangerschaftsurlaub gewesen wäre.

Später wurde das Kaufparadies die wichtigste Anlaufstelle zum Windelkauf. Gab es doch dort für längere Zeit Pampers zu kaufen, um etliches preiswerter als in normalen Läden, einfach weil…

Feldpost aus der Vergangenheit

In diesem Jahr erinnern viele Veranstaltungen an den Beginn des ersten Weltkriegs. So auch das Museum am Kiekeberg mit der Einladung zum Landleben und Mobilmachung 1914 mit der Interessengemeinschaft "Alten Armee".

Mit vier Soldaten und einem Feldwebel führten sie den Besuchern das Leben im Felde vor und präsentierten ihre Ausrüstungsgegenstände. Besonders interessiert waren die älteren Besucher, deren Großväter Teilnehmer an diesem ersten großen Weltkrieg waren, so wie meine beiden Opas, die wegen ihrer Geburtsjahrgänge 1898 und 1899 allerdings wohl erst zum Ende einberufen wurden.






Von meinem Opa Kurt gibt es zwei Fotos in Uniform, es scheint sich dabei allerdings eher um die Postuniformen der alten Reichspost gehandelt zu haben, wo er seine Lehre als Postfacharbeiter absolvierte.
Bei den alten Fotos von meinen Großeltern befindet sich sich aber eine Feldpostkarte, die beweist, dass sich das Leben irgendwie in konzentrischen Kreisen bewegt.

Geschrieben wurde sie von einem …