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Genderquatsch mit Nadeln

"Hast Du da Männer gesehen?"
"Da war ein Mann bei den Knöpfen, einer hat Stricknadeln verkauft. Und da war dann noch so einer mit Dreadlocks und selbstgestricktem Pullover."
"Hmmm, also der Mann mit den Knöpfen hat nur seine Frau gefahren und passt auf die Kasse auf. Und Nadeln verkaufen zählt nicht zu den Handarbeiten. Den mit den Dreadlocks habe ich gar nicht gesehen."

Die Bilanz des Handarbeitstages am Kiekeberg für die Schwiegerfreundin und mich war... Es waren zwar viele Männer mitgekommen, aber den einzigen Mann, von dem wir wussten, dass er kochen, nähen und häkeln kann, hatten wir selbst mitgebracht. Handarbeitende Männer gab es also keine, aber tolle Stoffe, Wolle in allen Farben, Mützen, Schals, Handtaschen und.. und...



Viele der Waren wie die handgefertigten Knöpfe von Cornelia Buchhardt oder die kleinen bunten Engel im "Tilda Style" von Mandy Morgenstern kann man bei DaWanda erwerben oder auf eigenen Homepages wie die Stoffe bei Sabine Magdanz.





Gehandarbeitet am enstehenden Objekt wurde im Kreativraum. Es wurde geklöppelt und genäht. Und die kleineren Kinder durften Gläser mit Wolle dekorieren.



Und dort wo sonst im Kiekerberger Agrarium die Traktoren stehen, wurde der pechschwarze Ackerbull von den Mädels des Strickklub Wilhelmsburg bestrickt. Die Damen hatten an ihren üblichen Stricktagen schon mal kunterbunt vorgearbeitet. Der Trecker wurde das bestrickende Beispiel für das "Urban Knitting", das Bekleiden von Laternen und Bäumen im öffentlichen Raum.





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