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Es werden Posts vom Februar, 2015 angezeigt.

"Ich glaub 'ne Dame werd' ich nie"*

Ladies Day in der Burg - mit Mode, Schmuck und Schminken.
Das war mal wieder nichts für Mutters Tochter. Wenn es bei den Damen technische Geräte nur in Form von batteriegetriebenen Dildos und dem berühmten Thermomix zu bestaunen gibt, dann fühle ich mich immer ein bisschen fehl am Platz.
Trotzdem gab es aber wieder eine Menge netter Leute zum Plaudern. So wie Sarah von Immerschön,
die nach einem kurzen prüfenden Blick in mein Gesicht eines ihrer neuesten Produkte empfahl. Sie "malt" nämlich Augenbrauen. Und das erste Gesprächsthema war dann die derzeit bekannteste "Augenbraue der Nation". Sarah hat mir versichert, dass bei ihr derartige Unfälle nicht passieren würden.
Dann waren da die Leute vom Stilverleih mit einer großen Vitrine traumhafter High Heels, auszuleihen für eine große Ballnacht von jedem Aschenputtel.

Und dann gab es da noch die Fotografin, die auf kein Foto wollte und die Modemacherin ohne Homepage, die handgenähte Mode mit Stoffen, gefertigt und gefärb…

Helau und Alaaf

Heute ist Rosenmontag und während ich hier schreibe, läuft im Hintergrund der Fernseher mit dem Mainzer Rosenmontagszug.
Als ich Kind war, haben ich das immer gern gesehen, auch wenn ich die meisten Aussagen nicht verstanden habe. Wichtig waren nur die Kostüme. Noch wichtiger war zum Fasching immer das eigene Kostüm.
Dank einer schneidernden Mutter trug ich 1963 ein selbstgenähtes Kostüm als Schneeflocke. Das war inmitten der vielen Cowboys und Prinzessinnen schon ein außergewöhnliches Kostüm. Und den Schneeflöckchen-Ballerina-Tütü habe ich so geliebt, dass ich ihn noch öfter getragen habe.
Verkleiden war früher als Kind eine ganz tolle Sache auch außerhalb vom Fasching. Ich war Indianer mit Pfeil und Bogen und die Mutti hatte extra Fransen an die Hosen genäht. 
Und dann gibt es noch diese tolle Verkleidung aus Gardinen und einem Haarreif mit Perlen von der amerikanischen Verwandtschaft damals aus dem Sommer 1964 in Berlin-Friedrichsfelde, wo wir bei Oma und Opa im Garten Dornröschen u…

Modellbahnbörse

Alte Männer, junge Männer, große Jungs und kleine Jungs...
Und gelangweilt hinter ihren Männern hinterhertappende Frauen. Was der Frauen-Flohmarkt für die Damenwelt ist, bedeutet eine Modellbahnbörse für die Herren der Schöpfung:

Eintauchen in die Welt der Begutachtung und des Handels. Um mit dem erbeuteten Stück nicht weniger stolz nach Hause zu gehen.
Am Sonntag hatte wir in der Burg eine Modellbahn- und Spielzeugbörse, bei der das Spielzeug wie plüschige Teddies, rosa Häschen und blaue Schlümpfe auch kleine Mädchen erfreut hätte.


Die gab es aber nicht - nur teilweise quengelige kleine Jungs, die nichts anfassen durften. Nicht einmal die Maus-Bahn von Märklin, weil die unerreichbar ganz oben stand.